Wirksam Führen in Krisen und Veränderungen – Transition-Kompetenz für Führungskräfte

In Veränderungsphasen, Einsparungszeiten, bei Konflikten, Teamveränderungen oder Fusionierungen… erleben Menschen Dynamiken die häufig rational schwer  verständlich sind und manchmal kaum steuerbar erscheinen. Führungskräfte sind zumeist selbst von den Veränderungen betroffen müssen diese aber gleichzeitig gestalten, managen und für Orientierung sorgen. Häufig sind (auch) betriebliche Veränderungsprozesse mit starken Emotionen verbunden, die nicht nur zu persönlich individuellen Bewältigungsstrategien führen sondern auch zu sehr spezifischen Team-, Abteilungs- und Unternehmensdynamiken. Ob Veränderungen und Umbrüche in Unternehmen  letzten Endes positiv bewältigt werden können, hängt zu einem großen Ausmaß vom Veränderungsprozess, der Kommunikation und Begegnung, der Empathie aber auch Klarheit der Führungskräfte als auch von den angebotenen Unterstützungssystemen ab. Zudem wirken die ganz persönlichen und teamspezifischen Bewältigungsstrategien und -muster. Krisen- und Veränderungskompetenzen gehören heute und morgen zu den zentralen Führungskompetenzen um in ständiger Volatilität und Komplexität sich selbst und andere souverän führen zu können.

Ziel:

  • Bewusstsein über die Phasen und Psycho-Dynamiken von Veränderungen und Transition-Prozessen schaffen
  • Die eigenen Ressourcen und Kompetenzen für Veränderungen wiederentdeckten
  • Veränderungen sowohl persönlich als auch systemisch betrachten lernen
  • Die Verantwortung als Führungskraft erkennen und wahrnehmen
  • Mit Widerständen sicherer umgehen lernen
  • Als Führungskraft Mitarbeiter/innen in Umbrüchen begleiten und mit starken Emotionen umgehen lernen
  • Auseinandersetzung mit Führungshaltung und Führungstools die in Veränderungsphasen hilfreich sind
  • Strategien zu einem entlastenderen und schonenderen Umgang mit schwierigen Zeiten kennen lernen
  • Die Chancen von Veränderungen erkennen
  • Auseinandersetzung mit dem „was ansteht“ – welche Schritte sind in meiner Führungsrolle notwendig?

Inhalt:

  • Begriffsabgrenzung: Veränderung, Transition, Umbruch, Krise
  • Was ist überhaupt eine „Krise“ und woran erkennt man sie?
  • Eigene Zugänge und Erfahrungen zu Veränderungen, Umbrüchen und Krisen
  • Beispiele von Krisen und „starken“ Veränderungen:
    • Veränderungen und Krisen die von „außen“ kommen: Kündigungen, plötzliche Trennungen, Unfälle, Führungswechsel…
    • Veränderungen und Krisen die von innen kommen: Lebensveränderungskrisen, Burnout, Erkrankungen, private Krisen, Sinnkrisen…
    • Akutkrisen: Betriebsunfälle, Überfälle, Suizidgefahr, eskalierende Konflikte
  • Auswirkungen von Krisen auf den Körper, Stimmung, Emotionen, Beziehungen
  • Vom richtigen Umgang mit Widerständen, Ängsten und Unsicherheiten
  • Phasen von Krisen, Schwellen, Übergänge und „kritische“ Zonen, Psychodynamik von Veränderungen und Krisen
  • Gefahren und Chancen der Phasen und kritischen Momente erkennen und nutzen
  • Begleitung und Führung von Menschen in Krisen: was ist in der Kommunikation und Begegnung zu beachten? Was brauchen Menschen in Krisen und Veränderungsprozessen und was brauchen sie gar nicht?
  • Führungswerkzeuge und -tools in Veränderungsphasen
  • Als Führungskraft in Umbrüchen selbst stabil bleiben – Krisenbewältigung für Führungskräfte
  • Die Bedeutung von stabilen Zonen und Ressourcen (innere und äußere)
  • Krisen und Veränderungskompetenz oder Resilienz
  • Achtsamkeit und innere Stimmigkeit als Richtschnur für Veränderungsprozesse entwickeln
  • Chancen und Sinn von Krisen – „Wachsen“durch Krisen

Methode:

  • Trainer-Input, Gruppendiskussion, Einzel- und Gruppenarbeit, Selbstreflexion, konkrete Praxisfälle bearbeiten, Gesprächssituationen üben, Kurze Entspannungseinheiten und mentale Übungen

Dauer:
2 Tage

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